Die Grauen

alias "Alpakas"

Das Wunder der Herde von Wolle,
Hüten und Tradition

 

In Kirspel, da sieht man sonderbare Sachen,
mal zum Staunen, mal zum Lachen.
Zwei Herden ziehen durch unsere Gassen,
die eigentlich so gar nicht zueinander passen.


Doch schaut man hin, mit Kennerblick und Ruh,  
tragen sie fast die gleichen Schuhe!
Da ist das Alpaka, mit Wolle so fein,
da zieht der Schütze in die Reihe ein.


Das eine trägt Natur-Look, flauschig so weich,
der andere trägt Graurock – an Orden so reich.
Die Uniform spannt meist am Bauch ein wenig,
doch beide fühlen sich (in der Herde) wie ein König.


Das Alpaka, das summt in der Sonne so sacht,
der Schütze ruft „Gut Schuss“, dass es so kracht.
Im Gleichschritt marschiert die graue Kolonne,
beim Alpaka wackelt der Po voller Wonne.


Und wird es mal eng oder passt was nicht recht,
dann spuckt das Alpaka – dem wird schnell mal schlecht.
Der Schütze spuckt Töne: „Das Ziel ist zu weit!“,
nach zehn Bier ist er zum Schießen bereit.

 

Bei der Nahrung, da trennen sich schließlich die Wege,
das Alpaka braucht Gras und ganz viel Pflege.
Der Schützenbruder ist da viel leichter zu lenken:
Man muss ihm nur regelmäßig ein Kaltgetränk schenken!

‘ne Pommes, ‘ne Wurst, und ‘n Bier hier im Zelt,
schon ist er der glücklichste Mensch auf der Welt.
Ob vier Beine im Heu oder zwei in den Stiefeln,
wir lassen uns die Laune niemals vermiesen.


Denn eines ist klar, ob Wolle, ob Hut:
In der Gemeinschaft, da geht es uns gut!


Und nun zum Schluss:
Ob Wolle im Nacken oder Blech auf der Brust,
wir feiern das Leben mit Liebe und Lust!
Ob wir summen wie Alpakas oder „Gut Schuss“ heut' schreien,
wir lassen die Sorgen heut Sorgen sein.


Die Gläser hoch, die Herde lacht,
auf, dass uns die Freundschaft viel Freude macht!
Prost und auf ein wunderschönes Schützenfest 2026!

Die Grauen

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© St. Michael Bruderschaft Kirspel-Waldniel e. V.