Schützenfest 2006 - König Peter

Schützenfest 2006

Offizierskorps

Vorstand

König

Peter Weber

Präses

Pastor Torsten Aymanns

Minister

Helmut Brennscheid

Präsident

Hubert Hansen

Minister

Willi Nooten

Stellvertretender Präsident

Willi Nooten

Königsadjutant

Günter Buffen

Kassierer

Josef Nooten

Generalfeldmarschall

Reiner Siegers

Stellvertretender Kassierer

Rainer Fries

Generalfeldmarschalladjutant

Bernhard Siegers

Schriftführer

Peter Weber

General

Werner Hillers

Brudermeister Berg

Dietmar Eisbrüggen

Oberst

Rudi Bäsler

Brudermeister Birgen

Michael Hansen

Major

Karl-Heinz Cohnen

Brudermeister Eicken

Helmut Brennscheid

Majoradjutant

Heinz-Konrad Joppen

Brudermeister Eschenrath

Jörg Laux

Hauptmann

Egidius Stevens

Brudermeister Naphausen

Michael Oelers

Fähnrich

Franz-Josef Weber

Brudermeister Steeg

Johannes Simons

Fähnrich

André Weber

Jugendbetreuer

Rudi Bäsler

Fahnenhauptmann

Jörg Laux

 

 

Fahnenhauptmann

Werner Reuters

Hauptmann

Egidius Stevens

Fahnenjunker

Hubert Hansen

 

 

Fahnenjunker

Reinhard Weber

Ehrenpräsident

Helmut Siegers

Fahnenjunker

Frank Campen

Ehrenvorstandsmitglied

Kurt Königs

Fahnenjunker

Thomas Hansen

Ehrenvorstandsmitglied

Fritz Eisbrüggen

Oberleutnant

Paul Mewißen

 

 

Spieß

Reinhard Sonntag

 

 

Major der blauen Husaren

Markus Weber

 

 

Jägerhauptmann

Dietmar Eisbrüggen

 

 

Hauptmann der Jugend

Patrick Joppen

 

 

Kapitänleutnant

Willi Pütz

 

 

Fähnrich der Marine

Wolfgang Thelen

 

 



Autor: Rainer Fries

 

Schützenfest 2006 vom 9. bis 12. Juni

 

Fälschlicherweise wird oftmals von schlecht informierten Kreisen behauptet, dass im Sommer 2006 das größte Ereignis die Fußball-WM in Deutschland gewesen sei – Tatsache ist jedoch, dass sich die FIFA offensichtlich terminlich am Beginn des Schützenfestes der St. Michael Bruderschaft Kirspel-Waldniel orientiert hat.

 

Am Freitag, den 9. Juni starteten beide Veranstaltungen erfolgreich mit vielen Besuchern und guter Stimmung. Beim Schützenfest wurde erstmals der frühere „Dorfabend“ bzw. „Kränzerball“ unter einem Motto gestellt und als „Oldie-Night“ gefeiert. Selbstverständlich waren nicht nur Oldies anwesend, sondern auch große Teile unserer Bruderschaftsjugend sowie viele Gäste aller Altersgruppen.

 

Am Samstag um 13.30 Uhr waren auch die ausdauerndsten Bruderschaftler des Vorabends wieder voll einsatzbereit und boten zum Antreten beim Spieß in der Bernhard Rösler Straße ein prächtiges Bild, wie sie bei dem herrlichen Sommerwetter um die Wette strahlten. Unterstützt durch die Fahnenschwenker-Damen und viele im Schützenzug eingebundene Kinder ging es nun in Richtung Eicken.

 

Unter großer Anteilnahme der Nachbarschaft wurde König Peter Weber und seine Minister Helmut Brennscheid und Willi Nooten sowie sein Adjutant Günter Buffen von der Bruderschaft abgeholt. Der Königsmaien wurde in Rekordzeit von jungen Husaren und mittlerweile nicht mehr ganz so jungen Jägern errichtet. Anschließend wurde zum Gedenken der Toten ein Kranz in Eschenrath niedergelegt. Am Festzelt angekommen, wurde der Königsmaien von den beiden Husarenzügen aufgestellt.

 

Beim Königsball präsentierte sich nicht nur das Wetter von seiner schönsten Seite, mindestens ebenso eindrucksvoll zeigten sich unsere Königin Gabriele mit ihren Ministerinnen Christiane und Ute. Unter der musikalischen Begleitung der Coverband „Soundfactory“ erlebte Kirspel zusammen mit seinen Gästen einen wunderschönen Ballabend, der auch den festlichen Rahmen für die Ehrung verdienter Mitglieder bot.

 

Der Kirmessonntag begann zwar für den ein oder anderen sicherlich zu früh, doch das phantastische Wetter ließ die Lebensgeister schnell erwachen. Nach dem Antreten der Bruderschaft am KKS in Eicken ging es zunächst bis zum König, wo dieser sich mit seinen Ministern einreihte. Nun konnte sich der Zug mit Generalfeldmarschall Reiner Siegers und unserem Altersjubilar und Königsvater Johannes Weber in einer Kutsche an der Spitze in Bewegung setzen. In Eschenrath vergrößerte sich der Festzug um unsere Gäste aus Hehler. Von dort ging es zur Messe nach St. Mariae Himmelfahrt. Die anschließende Parade in Eschenrath bot ein herrliches Bild und wurde am Straßenrand von unzähligen Zuschauern gesäumt.

 

Der darauf folgende Klompenball bot zwei Neuerungen im Vergleich zu den Vorjahren. Diesmal wurde die musikalische Untermalung nicht durch die Schwalmtaler sichergestellt, sondern wir am Samstag und Montag von der Band „Soundfactory“, und die vielen Kränzer aus den Nachbarschaften wurden durch ihre jeweiligen Brudermeister an diesem Morgen mit Biermarken versorgt.

 

Wie bereits in den letzten Jahren gewohnt, konnte man tolle Klompen bewundern, die die teilnehmenden Gruppen präsentierten. Der Kreativität waren wieder einmal keine Grenzen gesetzt, so dass es der Jury nicht leicht fiel, sich auf bestimmte Preisträger festzulegen. Letztlich haben alle gewonnen, die an diesem schönen Sonntag gemeinsam ein Fest für die ganze Familie bis in den Nachmittag gefeiert haben.

 

Am Montag wurde wieder am KKS angetreten, um von dort nach Stöcken zu ziehen. Beim anschließenden Gottesdienst am Kreuz in Birgen brauchte diesmal niemand zu frieren oder gar zu befürchten, er könne nass werden. Offenbar gefiel es den Himmelsmächten so gut, Kirspel feiern zu sehen, dass die gesamte Kirmes bei „Kaiserwetter“ stattfinden konnte. Auf dem Hof der Familie Hansen konnten alle eine durch die Volksbank Schwalmtal gesponserte Stärkung einnehmen.

 

Der lange Weg von Birgen bis zum Zelt wurde noch einmal bei unserem Minister Willi Nooten unterbrochen, um dort eine Stärkung in Form von Brötchen und Getränken zu sich nehmen zu können. Die edlen Spender waren hier unser Bürgermeister Reinhold Schulz und unser Königsvater Johannes Weber.

 

Im Zelt angekommen musste unser Spieß im Zuge des stattfindenden Frühschoppens einige schwere Verfehlungen ahnden. Selbst unser General blieb nicht verschont und musste, wenn auch nicht Federn, so doch Haare lassen.

 

Mit dem abends stattfindenden Königsgalaball gipfelte schließlich das Schützenfest. Zusammen mit den Gastbruderschaften wurde im gut besuchten Festzelt bis zum Morgen bei bester Laune gefeiert.

 

Der Abschied fiel daher beim Kirmesmännchen-Verbrennen besonders schmerzlich aus. König und Minister nebst ihren Frauen konnten sich jedoch nach kurzer, aber intensiver Trauer wieder aufrappeln, um mit vielen Mitgliedern, Freunden und Nachbarn bis in die Nacht hinein Abschied vom Schützenfest zu feiern.

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