Schützenfest 2016

Ein rauschendes Schützenfest feierte die Bruderschaft 2016 gemeinsam mit König Josef und seiner inzwischen frisch angetrauten Judith.

 

 

 

Der Startschuss zum Schützenfest sollte dieses Jahr anders sein,

darauf stellte sich zum Einlaufen ganz Kirspel ein:

Das Sommermärchen schaffte einen ganz neuen Rahmen,

zum ersten Mal die Gäste im Fußball-Outfit kamen.

 

Wie jeder weiß, Anfang Juni das Kirspeler Schützenfest ansteht,

und zufällig noch eine weitere Großveranstaltung losgeht:

seit etlichen Jahren geht es zu diesem Termin bei uns rund,

auch auf großem Rasenplatz wird es alle zwei Jahre ganz bunt.

 

Egal, ob EM oder WM, die Eröffnung spricht die Massen an

Und auch im schönen Kirspel stehen die Mitglieder ihren Mann.

Pünktlich um acht tauchten wir im Deutschland-Look auf

Beim Einmarsch blickten alle zum Zelthimmel hinauf.

 

Dort sah man Flaggen und Wimpel aller Nationen,

dies weckte bei Manchem hier und da Emotionen:

Auch Fußbälle und Tore fand man dort hängen,

während getanzt wurde zu Plutonium-Klängen.

 

An das Sommermärchen 2006 erinnerte man sich gern

Obwohl das Ereignis vor 10 Jahren ist inzwischen so fern.

Frische Cocktails zauberten Marine, Jäger und Husaren

Ein echter Genuss – erstmals seit vielen Jahren!

 

Passend zum Motto beehrten uns Schweini, Götze und Neuer

Auf der Cocktailkarte fand man sie. Und das gar nicht teuer.

Unter dem Eschenrather Himmel ging es richtig rund,

wir tanzten und feierten bis in die frühe Morgenstund.

 

Der erste Abend verging wie im Flug,

aber wer Kirspel kennt, weiß: das war nicht genug.

Als erster offizieller Tag der Samstag am Mittag begann

Zum Abholen unseres Königs traten wir in Hostert an.

 

Das Wetter überraschte und spielte königlich mit

Trotz wechselhafter Aussichten, war es heute der Hit.

Neu war Markus als unser erster Mann,

Und er zeigte, dass er auch Hauptmann kann.

 

Es überraschte uns der Spießzoch mit großen Fahnen,

die Mühen im Vorfeld können wir nur erahnen.

Die Schwarzen Husaren zeigten sich in stolzer Zahl

Und so waren sie mit den Roten die erste Wahl.

 

Als es darum ging den Königsmaien zu errichten,

und nach dem Erfolg ein, zwei Bier zu vernichten.

Mit Zylinder traten König und Minister auf

Und reihten sich ein in den Kirspeler Lauf.

 

Von Eicken ging es zurück nach Eschenrath

Dort erwarteten wir eine ehrenvolle Tat:

An die Kranzniederlegung schloss sich der Zapfenstreich an,

damit man den Verstorbenen einen Moment widmen kann.

 

So hielten wir am Kreuz einige Augenblicke inne

Und schärften in Ehrfurcht unsere Sinne.

Daraufhin es einige Meter weiter zur Festwiese ging,

Bis der Kirmesmaien ordnungsgemäß am Himmelszelt hing.

 

Rote Husaren und Jäger sorgten für dieses Bild.

Sogar unsere Ideale zierten seit vielen Jahren erneut unser Schild:

Glaube, Sitte, Heimat heißen die wichtigen Worte,

Die drei jungen Mädchen trugen durch Kirspels Orte.

 

Daher trugen sie diese auch erstmals ins Zelt

Wo das abendliche Programm so manche Miene erhellt.

Als Gäste begrüßten wir Waldniel und Ungerath

Mit Fahnen schritten im vollen Zelt unsere Kleinsten zur Tat.

 

Ihr spektakulärer Auftritt begeisterte Groß und Klein

Nach monatelanger Vorbereitung konnte es nicht anders sein.

Darüber freute sich auch unser Königspaar

Welches als nächstes der Star auf der Tanzfläche war.

 

Die Ministerpaare und Adju Winni nahmen sie mit

Bei den Königstänzen waren auch sie der Hit.

Das Spalier bildeten Züge aus Roten, Grünen und Blauen

Erstmalig dabei unsere Marine-Frauen.

 

Die Marine-Uniform feierte an diesem Wochenende Premiere

So boten die Damen in neuem Outfit dem König die Ehre.

Thommes-Rot-Weiß unterhielt uns bis tief in die Nacht

Bei bester Stimmung wurde die Tanzfläche unsicher gemacht.

 

 

Am Sonntagmorgen um 9 ging es gleich weiter,

auch wenn das Wetter war nicht so recht heiter.

Zum Antreten bei Weber in Naphausen wir uns trafen,

rüber zum Königsbogen, wo manche noch schlafen.

 

Doch da sollte sich schleunigst was tun,

die Musikkapelle ließ die Zwei nicht länger ruh’n.

So schritten empor Trompete und Becken,

um Präsidentensohn und Kumpanen zu wecken.

 

Für die Messe sollte es trotzdem nicht reichen,

dennoch stellte der Rest für den Tag die Weichen:

Neben Königsstaat reihten sich in Berg die Hehleraner ein,

um bei der Messe in Mariae Himmelfahrt dabei zu sein.

 

Zu Vorbeimarsch und Parade ließ sich die Sonne blicken,

des Königs Orchester und Schießverein dabei zum Gruße nicken.

Zum Klompenball waren wieder die Fichtenklopper geladen,

damit wir alle einen schönen Nachmittag haben.

 

Und heute können wir sagen: den hatten wir,

dank dem strömenden Regen blieben alle hier.

Draußen regnete es Bindfäden, so konnte keiner weg,

zum Glück hatte unser Zeltdach kein Leck.

 

Am Abend ging es Richtung König zum Deutschland-Spiel,

wo in altbewährter Kameradschaft das 2:0 durch Schweini fiel.

Nachdem wir diesen bereits am Freitag auf der Cocktailkarte trafen,

ließ er uns nach dem ersten Gruppenspiel ruhig schlafen.

 

So ging es Montagmorgen wieder zurück ins Freie,

ab dem Schützenheim in Eicken ging es erneut in die Reihe.

Uns der Außentermin in Birgen zu Hartges führte,

bei Gesang und Gebet man den Beistand von Oben spürte.

 

Wie üblich gab es bei Hansen in Stöcken eine Pause,

bevor es zurück ging in unser Schützenfest-Zuhause.

Dort trafen wir ein und schufen einen feierlichen Rahmen,

in dem unsere verdienten Mitglieder ihre Orden bekamen.

 

Besonders sei Ehrenhauptmann Egidius Stevens, kurz Eck, zu erwähnen,

seine Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft sorgte quasi für Freudentränen.

Wie üblich der Spieß sich auch diesmal etwas einfallen ließ,

und so einigen für ihre Vergehen den Marsch blies.

 

Der letzte Morgen im Zelt klang mit einer Partie Bingo aus,

danach ging es für manche nur kurz zum frisch machen nach Haus’.

Das offizielle Beweisfoto wurde am Königbogen aufgenommen,

schnell musste es gehen, denn der Regen war im Kommen.

 

Dies gelang Fotograf und Statisten weitgehend mühelos,

wo war denn nun wieder die Sonne bloß?

Nachdem die Bilder schließlich im Kasten waren,

strömten unsere Gäste zum Königs-Gala-Ball in Scharen.

 

Wieder einmal waren die Nachbarn aus Lüttelforst und Hehler unsere Gäste,

neben ihnen kamen auch Renneper- und Waldnieler Straße zum Feste.

Unter tosendem Applaus liefen auch heute unsere Fahnenschwenkerinnen ein,

mit ihrem Können bewiesen sie, sie sind längst nicht mehr klein.

 

Unser Königpaar strahlte in ganz besonderem Glanz,

bei ihrem letzten heimischen Königstanz.

Das Hulapalu noch lange durch Eschenrath schallte,

sodass der ein oder anderen am nächsten Morgen noch lallte.

 

Schmerzlich mussten wir uns nach dem Aufwachen eingestehen,

dass wir am nächsten Tag nicht wieder ganz Kirspel sehen.

Zum Trost versammelten wir uns ein letztes Mal,

und verbrannten das Kirmesmännken am Pfahl.

 

Gemütlich klang der Abend beim Spanferkelessen aus,

als der Durst gestillt war, gingen die Letzten nach Haus’.

Lange tief traurig sollte aber wirklich niemand sein,

denn wir wissen: bald werden wir wieder zusammen sein.

 

Kaum mussten wir das Schützenfest-Wochenende 2016 abschließen,

begann die Vorfreude auf das nächste Zugkönigschießen.

Auf diesen Probelauf freuen wir uns schon heute,

sowie auf den Vogelschuss mit euch, liebe Leute!

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© St. Michael Bruderschaft Kirspel-Waldniel e. V.