Bericht zu unserem Schützenfest 2014

Autoren: Nadine Schmidt und Anne Weber

Das Wochenende am Freitag mit der Copacabana in Kirspel begann,

um 20 Uhr fing die Band Thommes-Rot-Weiß zu spielen an.

Das brasilianische Feeling brachten Fahnenschwenker und Rote Husaren

in der Hoffnung, dass die Gäste auch alle begeistert waren.

 

Auch die exotisch-fruchtigen Cocktails waren wieder der Knaller

mit den üblichen Getränken und deren Wirkung zur Freude aller.

Während der Klowagen in Zeltnähe höchste Bequemlichkeit bot,

fehlte im Imbiss Jansen der Backfisch im Angebot.

 

Trotz der langen Partynacht mit brasilianischem Flair

kamen viele fleißige Hände zum Aufräumen am Samstag daher.

Der Andrang am Mittag zum Antreten bei Ansgar war groß

als die Musikkapelle endlich kam, ging der Umzug auch los.

 

Leider war an dieser Stelle schon klar,

dass es das mit dem Zapfenstreich in diesem Jahr war.

Die Unterbesetzung der Musik uns in diese Lage trieb

und uns nur die klangvolle Untermalung der Kranzniederlegung blieb.

 

So holten wir zum ersten Male König Peter bei Winnie Döhmen ab -

nachdem der Königsmaien errichtet war, hielt uns der Hauptmann auf Trab.

Er ließ uns Runde um Runde durch die Ortschaften laufen

Improvisation ist alles – demnächst mal ein Navi kaufen?

 

Der General hatte für die Husaren einen neuen Spitznamen parat

die reagierten entsprechend, schritten jedoch schließlich zur Tat.

Die geknickten Herren in roter Montur ließen zweimal sich bitten,

mit den Böhsen Jägerz schließlich doch zur Tat sie schritten:

 

Gekonnt errichteten sie unseren Kirmesmaien

und zeigten uns allen: Sie sind keine Laien.

Damit war der Start für unsere Kirmes da,

der abendliche Königsball war plötzlich sehr nah.

 

Die Fahnenschwenkerinnen heizten gleich stimmungsvoll ein -

Gäste aus Lüttelforst, Waldniel und der Straße waren froh, dabei zu sein.

Hiermit war das Zelt prall gefüllt und bot den passenden Rahmen,

die ehrenwerten Mitglieder ihre Orden verdient entgegennahmen.

 

Feierlich tanzten unsere Minister und unser Königspaar -

das eindrucksvolle Spalier machte die Tänzer zum Star.

Nach diesem Abend, ein fantastisches Feste,

wünschte man sich am Sonntagmorgen das Beste:

 

Insbesondere fehlte uns eine Mütze voll Schlaf,

doch der Programmplan auf etwas anderes traf.

Ab sechs Uhr kam uns die Kapelle wecken,

sodass um halb acht sie kamen aus allen Ecken.

 

Wir trafen uns vor der Messe bei Paul, unserem ersten Mann,

damit auch der Königsstaat standesgemäß abgeholt werden kann.

Auf dem Weg nach Waldnieler Heide kamen die Hehleraner dazu,

das war´s nun endgültig mit der morgendlichen Ruh´.

 

Den Segen holten wir uns vom Pastor Aymanns in der Messe,

auch die Parade im Anschluss stieß auf großes Interesse.

Dazu ließ sich die Sonne auch nicht lange bitten,

sodass wir marschierten mit zügigen Schritten.

 

Die Vorfreude auf den folgenden Klompenball war groß

dank der Fichtenklopper war der Frühschoppen famos.

Nicht zu vergessen die bunten Schuhe aus Holz -

alle Teilnehmenden waren auf ihre Werke sehr stolz.

 

Dann nahm der Bürgermeister eine wichtige Amtshandlung vor

und vergab den ein oder anderen Preis mit einer Portion Humor.

Die Großen freuten sich über kühle Getränke im Fass,

dafür hatten die Kleinen an Süßigkeiten und der Hüpfburg Spaß.

 

Die Herren aus St. Nikolaus, die waren überragend!

Tanz und Gesang - Feierei bis in den frühen Abend.

Mit ein klein wenig Wehmut traten wir am Montag an,

der letzte Schützenfesttag hiermit schon begann.

 

Am Eickener Schützenheim begann die lange Reise -

zum Feldgottesdienst in Birgen auf übliche Weise.

Daraufhin waren wir zum traditionellen Frühschoppen bei Hansen zu Gast,

Getränke von Willi, Christian und dem Bürgermeister verkürzten die Rast.

 

Ein letztes Mal ging es von dort aus zum Zelt,

wo der Spieß samt Bilanz manche Miene erhellt.

Er bestrafte Vergehen von Groß und von Klein,

damit waren für den Abend alle Seelen wieder rein.

 

Beim WM-Spiel gegen Portugal traf dreimal der Müller,

beim Rudelgucken im Zelt war das der absolute Knüller!

Die Stimmung zum Königs-Gala-Ball konnte kaum besser sein,

so trafen bald Gäste aus Hehler, Ungerath und der Renneper Straße ein.

 

Auch heute war die Darbietung der Fahnenschwenkerinnen der Hit,

die fantastische Atmosphäre hielt uns bis zum Morgengrauen fit.

Traurig schauten wir alle am Tag darauf drein,

das Kirmesmänncken wurde verbrannt – es musste so sein.

 

So blicken wir heut auf ein schönes Schützenfest zurück:

vier ereignisreiche Tage voller Höhepunkte am Stück.

Noch ein hoffnungsvoller Ausblick zum Schluss:

Wir freuen uns gemeinsam auf den kommenden Vogelschuss!

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